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Der Nacktputzer (Uraufführung) |
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Donnerstag, den 30. Dezember 2010 um 12:30 Uhr |
Komödie von Jörg Menke-Peitzmeyer
am Nordharzer Städtebundtheater
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Ein Junggeselle, der weit über die 30 noch bei seiner Mutter lebt, hat eine ungewöhnliche Therapieidee gegen die verklemmt sterile Atmosphäre zu Hause. Er engagiert einen Nacktputzer. Mutter Patricia ist nicht eingeweiht und erwartet den angekündigten „Putzdienst“ äußerst widerwillig. Sie versteigt sich sogar in den Gedanken, es könnte ein getarnter Terrorist sein. Als tatsächlich ein Mann, obendrein ein Ausländer, vor der Tür steht, sieht sie ihre Befürchtung bestätigt und alarmiert hysterisch die Polizei. Bis zum Showdown, bei dem ein Antiterroreinsatz die gut bürgerliche Wohnung und Putzmann Andrzej auf den Kopf stellen, lässt sie sich von den Männern jedoch umstimmen und gewährt Andrzej, seinen Job zu machen. Doch der unerwartete Anblick des nackten Putzmannes löst einen neuen Schock aus und eine längst fällige Aussprache mit Sohn Thomas. Die liebenswürdig absurde Verwirrkomödie über Vertrauen, Verdrängung und Sexualität hält überraschende Wendungen bereit.
Aufführungsdauer: ca. 1 ¼ Std. |
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2 3 4
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Besetzung:
Andrzej - Jörg Vogel
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Mittwoch, den 15. Dezember 2010 um 10:53 Uhr |
Schauspiel von Friedrich Schiller
am Nordharzer Städtebundtheater
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Ein furioses Gaunerstück mit großem dramatischen Potential in der verunglückten Vater-Söhne-Beziehung des Grafengeschlechts von Moor. Die ins Tragische zulaufenden Geschehnisse werden durch die gegensätzlichen, aber willensstarken Charaktere der Brüder Moor bestimmt. Unter ihnen gehen nicht nur der eigene Vater und Karls Braut Amalia zugrunde, sondern auch sie selbst. Franz Moor, von der Natur benachteiligt, entpuppt sich als skrupelloser Intrigant, der dem Bruder das Erbe neidet und den tyrannischen Herren verkörpert. Die Geschichte Karl Moors vom freiheitlich denkenden Rebell, der sich zum gefürchteten und gejagten Räuberhauptmann entwickelt, setzt sich kritisch mit der Frage der gewaltsamen Durchsetzung von Gerechtigkeit auseinander. Mit seinem 1781 erschienen Werk ist dem jungen Schiller in der leidenschaftlichen Sprache des ausgehenden Sturm und Drang ein genialer Wurf gelungen, der mit Recht zu den bedeutendsten und beliebtesten Bühnen-Klassikern zählt.
Aufführungsdauer: 3 Std. |
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Besetzung:
Schweizer / Herrmann - Jörg Vogel
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